Berglandhotel
SALZBURG AUSTRIA
BERGLANDHOTEL  - Rupertgasse 15   A-5020 Salzburg/Austria   reservations: +43 662 872318   fax: +43 662 8723188   office@berglandhotel.at
Je nach Jahreszeit ist ein Tag in Salzburg immer abwechslungsreich, abgestimmt auf das jeweilige Interesse und das aktuelle Kulturprogramm. Begleiten Sie mich auf eine Entdeckungsreise durch die Salzburger Altstadt - ca. 4 km / Dauer: 09:00 - 18:00 h - ohne Stress! Vormittag Die Entdeckungsreise beginnt vom BerglandHotel. In 5 bis 10 Gehminuten sind wir bereits am Beginn der Fußgängerzone und damit der Historischen Altstadt. Die LINZERGASSE, die sich an den Berg schmiegt, ist eine der kulinarischen Meilen von Salzburgs Innenstadt. Fast jedes Haus bietet ein kleines Restaurant, ebenso die Seitengassen. In diesem Teil der Altstadt sind noch viele Einheimische zu treffen, die hier wohnen und arbeiten – Architektur/Designbüros/Musikuniveristät/unser Bürgermeister und die vielen Beamten nutzen die rundum befindliche Gastronomie – und das Preis/Leistungsverhältnis ist noch in Ordnung. In der Mitte der Linzergasse links geht es auf die Aussichtsterrasse des Kapuzinerbergs, der sogenannten HETTWER-BASTEI. Der Rundblick auf die Dachlandschaft der historischen Altstadt ist hier besonders reizvoll. Sich hinstellen, schauen, die Kulisse der Stadt spüren, die sich in Vogelperspektive unterhalb ausbreitet. Der kurzweilige Abstieg von dieser Aussichtsterrasse über die Imbergstiege führt vorbei an der verborgen liegenden Kirche "St.Johann am Imberg“, die zu den Kleinoden der Stadt zählt und nur fußläufig erreichbar ist. Die Imbergstiege mündet in die Steingasse, dem "leiseren Teil" der Stadt. Wir biegen nach links in die STEINGASSE. Jeder der vom Süden in die Stadt kam, musste im Mittelalter durch diese Gasse. Heute ist sie ein angesagter, abendlicher Treffpunkt abseits vom Verkehrslärm, mit kleinen Bars, einem Antiquariat und dem „Filmkulturzentrum“ am Eingang der Gasse. Ein kurzes Stück entlang der Steingasse biegt man bei erster Gelegenheit nach rechts in einen kleinen Seitenweg, - hinunter zum Stadtfluss - die Salzach - und dem dort befindlichen MOZARTSTEG der die beiden Altstadtseiten miteinander verbindet. Über den Mozartsteg gehen wir links wenige Schritte entlang der Salzach, überqueren den meist stark befahrenen Rudolfskai um durch die Sebastian-Stief-Gasse zum PAPAGENOPLATZ zu gelangen. Nahezu in jedem Eckhaus des Platzes sind kleine Kostbarkeiten zu entdecken. Ein Blumenladen mit den kreativsten Kompositionen, mehrere kleinere Lokale, die teilweise von Künstlern geführt werden und dabei gleichzeitig als deren Ateliers dienen, ein Laden mit Möbeln und Accessoires aus Asien, mit einem Sammelsurium von vertrauten und unbekannten Gerüchen und Klängen, dessen Interieur sich unerwartet weit bis in den hinteren Teil des Gebäudes erstreckt. Entgegen der üblichen Gehrichtung zum Mozartplatz hin machen wir vom Platz aus einen kurze Schwenk nach links, streifen vorbei an einer auf afrikanische Skulpturen spezialisierten Galerie bis wir sogleich in der Chiemseegasse ankommen. Diese wenigen Schritte lohnen sich.!!! Linker Hand erstreckt sich ein herrliches Palais mit prachtvollem Innenhof. Ehemals von den Herren von Chiemsee als herrschaftliche Wohnresidenz erbaut, ist es heute Sitz der Salzburger Landesregierung und beherbergt den Salzburger Landtag. Die CHIEMSEEGASSE zählt wohl zu den kleinsten Gassen Salzburgs, aber nahezu in jedem Haus befindet sich ein kleines Lokal. Jedes davon kann auf ein treues Stammpublikum zählen. Bietet das eine vorzügliche Weine aus dem Süden Europas, so wartet das andere „220 Grad“ mit ausgezeichnetem, selbstgerösteten Kaffee auf und gleich daneben ist ein hervorragender „Vietanmese/AOZAI“ mit immer frischen Köstlichkeiten (absolut lohnenswert!). Am Strasseneck befinden wir uns bereits in der Kaigasse und GANZ NAHE unserm nächsten Ziel, dem SALZBURGER DOM - einen Steinwurf entfernt über den Mozart-Platz zu erreichen. In dessen Mitte steht das von Ludwig Schwanthaler entworfene MOZART-DENKMAL. Es wurde 1842, nur wenige Monate nach dem Tod von Mozarts Witwe Constanze, im Beisein der beiden Söhne Mozarts feierlich eingeweiht und ist heute ein beliebtes Fotomotiv vieler Salzburg-Besucher. Über den Residenzplatz mit seinem barocken Brunnen gelangen wir durch die Dombögen zum Hauptportal des Salzburger Doms. Dieser im Jahr 1628 eingeweihte, eindrucksvolle Monumentalbau zählt zu den ersten frühbarocken Kirchenbauten nördlich der Alpen und wurde vom italienischen Baumeister Santino Solari erschaffen. Zu den Kostbarkeiten zählen vor allem das Taufbecken (1311), in dem auch W.A.Mozart getauft wurde, die prächtigen Domtore und eine wundervolle Hauptorgel. Die Sonntagsmessen im Dom werden häufig von Mozartischen Klängen begleitet. Salzburgs Genius loci hat in seiner Eigenschaft als Hoforganist und Konzertmeister ein umfangreiches kirchenmusikalisches Werk komponiert, das hier zur Uraufführung gelangte. Kaum an anderen Orten verschmelzen Ort und Werk in dieser Authentizität. Nach der Besichtigung des Doms ist das im Mai 2014 eröffnete „DOMQUARTIER“ mit seinen verschiedenen Ausstellungen immer einen Besuch wert. Dieser Rundgang durch zwei Sakralbauten, durch die Residenz der Fürsterzbischöfe und die Blicke auf die Stadt sind einzigartig. Eine bauliche Kostbarkeit darin ist die "Lange Galerie bey Hof". Dieser im 16. Jahrhundert errichtete lange Korridor diente als Gemäldegalerie des Erzbischofs und war für die damalige Zeit eine Besonderheit. Denn durch seine nach Norden ausgerichteten Fenster erhielten die Bilder gleichmäßiges Licht ohne direkte Bestrahlung. Mit dem Besuch des „Domquartiers“ ist die Lange Galerie eingeschlossen, ebenso ein Teil des ältesten Klosters St. Peter und die Emporen der Franziskanerkirche. Vom Domplatz über den Kapitelplatz in Richtung historischem Friedhof St. Peter sollte man sich die Zeit nehmen, die alte Bäckerei am Fuße des Festungsbergs zu besuchen. Das alte Mühlrad wird nach wie vor vom Wasser aus dem Almkanal betrieben und die Mönche von Stift St.Peter sind nach wie vor als Bäcker tätig. Deren vorzügliche Brote sind rundum bekannt. Der daneben befindliche Friedhof ST. PETER  zählt zu den ältesten Friedhöfen der Welt und kann durch ein kleines Tor betreten werden, über dessen Eingang ein Gedicht des Salzburger Literaten Georg Trakl zu lesen ist. Berühmte Persönlichkeiten, Künstler und Gelehrte fanden in St. Peter ihre letzte Ruhestätte wie beispielsweise Dombaumeister Santino Solari, Nannerl Mozart - Schwester von W.A.Mozart - und der Komponist Michael Haydn. Vorbei an alten Grabinschriften befindet sich in der Mönchsbergwand der Eingang zu den Katakomben. Die steilen, in den Fels gearbeiteten Stufen, die wenigen aber besonderen Ausblicke auf die Stadt, die beiden sehenswerten Kapellen aus dem Gestein des Mönchsbergs geschlagen, sind beeindruckende Zeugnisse frühchristlichen Ursprungs. Beim Ausgang des Friedhofs in Richtung der dreischiffigen romanischen Basilika "St. Peter" erreichen wir den Hof von St. Peter mit seinem Kloster. Dieses um 700 n.Chr. gegründete Kloster hat bis heute ununterbrochen Bestand und zählt zu den ältesten Mönchsgemeinschaften auf deutschem Boden. Der Weg über den Hof von St. Peter führt weiter in die Franziskanergasse, vorbei an der Franziskanerkirche in die Siegmund-Haffner-Gasse. In dieser Gasse befinden sich eine Reihe von Galerien und eine gut sortierte Buchhandlung. Der kurze Stopp, das Blättern durch einige Neuerscheinungen gesellt sich mit der Freude auf das Lesen eines neu erstandenen Buchs oder eines schönen Fotobandes über Salzburg. Mittagszeit Neben der Buchhandlung gehen wir durch den Ritzerbogen zum Universitätsplatz (auch Grünmarkt genannt), mit seiner herrlichen Kollegienkirche und der Rückseite von Mozarts Geburtshaus. Mit dem Bau der KOLLEGIENKIRCHE wurde der bedeutendste Barockbaumeister der damaligen Zeit beauftragt, Bernhard Fischer von Erlach. Die im Jahr 1707 eingeweihte Kollegienkirche zählt zur den Meisterwerken barocker Sakralbauten nördlich der Alpen. Versäumen Sie nicht den kostenfreien Besuch! Wie schon anno dazumal ist der Grünmarkt noch heute der tägliche „Nahversorger“ der Stadt. Für den kleinen Hunger bietet sich an, bei einem der Marktstände zu kaufen. Frisches Obst, verschiedene Würste, Käse oder einfach ein belegtes Brot, das breite Angebot ist für jeden Geschmack geeignet. Entlang des Kirchenlängsschiffs geht es durch die Wiener-Philharmoniker-Gasse in Richtung Festspielhäuser. In dieser Gasse befindet sich ein uns lieb gewordener kleiner Laden, der afrikanische Kunst in guter Qualität anbietet. Die Gasse mündet alsbald in den Max-Reinhardt- Platz mit den Festspielhäusern und der Großen Universitätsaula, die ebenfalls eine Originalspielstätte von W.A.Mozart war. Eine Aufführung dort zu sehen und hören, ist immer ein besonderes Erlebnis. Der Max-Reinhardt-Platz beherbergt aber auch ein Juwel zeitgenössischer Kunst, eine Arbeit des herausragenden deutschen Künstlers Anselm Kiefer. Das unscheinbare, eigentlich banale Häuschen, in dem sich Kiefers Werk befindet, steht leider völlig unpassend an diesem Platz, hingegen das Werk von Anselm Kiefer im Inneren ist absolut sehenswert. Der Platz wartet auch kulinarisch mit drei schönen Stationen auf. Einerseits das bodenständige Restaurant Triangel, weiters das auf italienische Genüsse und andere Kleinigkeiten ausgerichtete UniVersum und wenige Schritte weiter das zum Hotel „Blaue Gans“ gehörige gleichnamige Restaurant. Alle Genannten sind Treffpunkte von internationalen KünstlerInnen und Einheimischen und geradezu ideal für ein leichtes und gutes Mittagessen zu fairen Preisen. Wir schlagen das UniVersum vor, mit dem vielseitig interessierten Hausherrn Rupert Meikl, der auch ein brillanter Gastgeber ist und wünschen guten Appetit! Nachmittag Gut gestärkt sind es jetzt nur wenige Gehminuten, vorbei an der "Pferdeschwemme" in Richtung Gstättengasse zum Lift, der zum MUSEUM DER MODERNE auf den Mönchsberg führt. Der zumindest 1-stündige Museumsbesuch kann mit einem guten Kaffee im dort befindlichen Restaurant M32 seinen Ausklang finden. Bei Schönwetter ist die große Terrasse mit Blick auf die gesamte Salzburger Altstadt ohnehin ein MUSS. Der Fußweg nach Hause in das BerglandHotel beträgt rund 15 bis 20 Gehminuten und führt vorbei am "Haus der Natur" entlang der Salzach über den Makartsteg. Vom Makartplatz ein Blick nach links und es eröffnet sich der Barockgarten von SCHLOSS MIRABELL. Je nach Jahreszeit bepflanzt, wunderschön betreut und gepflegt von den Stadtgärtnern, ist dieser Garten auch Refugium von SalzburgerInnen, die die erste Frühlingswärme oder den Spätherbst auf den Bänken entlang der Schlossmauer genießen. Diese Mauer ist gleichzeitig auch die „Außenhaut“ der weltweit anerkannten Musikuniversität Mozarteum mit ihren dazu gehörenden Veranstaltungssälen. Am Makartplatz und der hinführenden Schwarzstrasse befinden sich mehrere Spielstätten wie das Landestheater, dessen Gebäude unmittelbar an die Kammerspiele, das Marionettentheater und das Haus der Stiftung Mozarteum samt Konzertsaal anschließen. Gegenüber vom Landestheater am Makartplatz sind noch MOZARTS WOHNHAUS und am Platzende die Dreifaltigkeitskirche zu sehen, beide bieten sich für einen Kurzbesuch an. Rechts der Dreifaltigkeitskirche führt die Gasse wieder zur Linzergasse, die am frühen Morgen auch Beginn des Rundgangs auf den Kapuzinerberg war. Vorbei an den vielen kleinen Verkaufsläden ist ein Abstecher in den ST. SEBASTIAN-FRIEDHOF anzuraten. Mozarts Vater Leopold und Mozarts Witwe Constanze fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Auch ist das Mausoleum von Salzburgs berühmtem Erzbischof Wolf Dietrich zu sehen oder das Grabmal des Arztes, Alchemisten und Philosophen Theophrastus Bombastus von Hoheim, genannt Paracelsus. Er starb 1541 in Salzburg und sein Wissen und Wirken zählen noch heute zu den Grundlagen medizinischer Erkenntnisse.In 10 Gehminuten ist nun das Hotel erreicht um Energie für den Abend zu tanken. Abend Kulinarische wie kulturelle Angebote und Genüsse können sich über Wochen und Monate qualitativ ändern. Unsere Empfehlungen sind daher tag-aktuell und richten sich nach den Interessenslagen unserer Gäste unter Berücksichtigung eines guten Preis- Leistungsverhältnisses. Eine kleine "Hotelzeitung" , die wir jede Woche neu und aktuell zusammenstellen, beinhaltet Tipps, besondere Empfehlungen, seien diese im kulinarischen Sinne oder Veranstaltungen betreffend. Für die Kulinarik ist das Viertel rund um das Hotel ohnehin die ideale Adresse, sei ganz nebenbei erwähnt. Wir wünschen Ihnen einen eindrucksvollen Salzburg-Tag. Gerne stehen wir für Fragen und aktuelle Informationen zur Verfügung, denn Salzburg bietet immer wieder Neues, Aufregendes und Entdeckenswertes.
STADTRUNDGANG MIT INGE
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modernes design in kultivierter  atmosphaere zentrale lage mit parkplatz moderate preise nichtraucherhotel
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Je nach Jahreszeit ist ein Tag in Salzburg immer abwechslungsreich, abgestimmt auf das jeweilige Interesse und das aktuelle Kulturprogramm. Begleiten Sie mich auf eine Entdeckungsreise durch die Salzburger Altstadt - ca. 4 km / Dauer: 09:00 - 18:00 h - ohne Stress! Vormittag Die Entdeckungsreise beginnt vom BerglandHotel. In 5 bis 10 Gehminuten sind wir bereits am Beginn der Fußgängerzone und damit der Historischen Altstadt. Die LINZERGASSE, die sich an den Berg schmiegt, ist eine der kulinarischen Meilen von Salzburgs Innenstadt. Fast jedes Haus bietet ein kleines Restaurant, ebenso die Seitengassen. In diesem Teil der Altstadt sind noch viele Einheimische zu treffen, die hier wohnen und arbeiten – Architektur/Designbüros/Musikuniveristät/unser Bürgermeister und die vielen Beamten nutzen die rundum befindliche Gastronomie – und das Preis/Leistungsverhältnis ist noch in Ordnung. In der Mitte der Linzergasse links geht es auf die Aussichtsterrasse des Kapuzinerbergs, der sogenannten HETTWER-BASTEI. Der Rundblick auf die Dachlandschaft der historischen Altstadt ist hier besonders reizvoll. Sich hinstellen, schauen, die Kulisse der Stadt spüren, die sich in Vogelperspektive unterhalb ausbreitet. Der kurzweilige Abstieg von dieser Aussichtsterrasse über die Imbergstiege führt vorbei an der verborgen liegenden Kirche "St.Johann am Imberg“, die zu den Kleinoden der Stadt zählt und nur fußläufig erreichbar ist. Die Imbergstiege mündet in die Steingasse, dem "leiseren Teil" der Stadt. Wir biegen nach links in die STEINGASSE. Jeder der vom Süden in die Stadt kam, musste im Mittelalter durch diese Gasse. Heute ist sie ein angesagter, abendlicher Treffpunkt abseits vom Verkehrslärm, mit kleinen Bars, einem Antiquariat und dem „Filmkulturzentrum“ am Eingang der Gasse. Ein kurzes Stück entlang der Steingasse biegt man bei erster Gelegenheit nach rechts in einen kleinen Seitenweg, - hinunter zum Stadtfluss - die Salzach - und dem dort befindlichen MOZARTSTEG der die beiden Altstadtseiten miteinander verbindet. Über den Mozartsteg gehen wir links wenige Schritte entlang der Salzach, überqueren den meist stark befahrenen Rudolfskai um durch die Sebastian-Stief-Gasse zum PAPAGENOPLATZ zu gelangen. Nahezu in jedem Eckhaus des Platzes sind kleine Kostbarkeiten zu entdecken. Ein Blumenladen mit den kreativsten Kompositionen, mehrere kleinere Lokale, die teilweise von Künstlern geführt werden und dabei gleichzeitig als deren Ateliers dienen, ein Laden mit Möbeln und Accessoires aus Asien, mit einem Sammelsurium von vertrauten und unbekannten Gerüchen und Klängen, dessen Interieur sich unerwartet weit bis in den hinteren Teil des Gebäudes erstreckt. Entgegen der üblichen Gehrichtung zum Mozartplatz hin machen wir vom Platz aus einen kurze Schwenk nach links, streifen vorbei an einer auf afrikanische Skulpturen spezialisierten Galerie bis wir sogleich in der Chiemseegasse ankommen. Diese wenigen Schritte lohnen sich.!!! Linker Hand erstreckt sich ein herrliches Palais mit prachtvollem Innenhof. Ehemals von den Herren von Chiemsee als herrschaftliche Wohnresidenz erbaut, ist es heute Sitz der Salzburger Landesregierung und beherbergt den Salzburger Landtag. Die CHIEMSEEGASSE zählt wohl zu den kleinsten Gassen Salzburgs, aber nahezu in jedem Haus befindet sich ein kleines Lokal. Jedes davon kann auf ein treues Stammpublikum zählen. Bietet das eine vorzügliche Weine aus dem Süden Europas, so wartet das andere „220 Grad“ mit ausgezeichnetem, selbstgerösteten Kaffee auf und gleich daneben ist ein hervorragender „Vietanmese/AOZAI“ mit immer frischen Köstlichkeiten (absolut lohnenswert!). Am Strasseneck befinden wir uns bereits in der Kaigasse und GANZ NAHE unserm nächsten Ziel, dem SALZBURGER DOM - einen Steinwurf entfernt über den Mozart-Platz zu erreichen. In dessen Mitte steht das von Ludwig Schwanthaler entworfene MOZART-DENKMAL. Es wurde 1842, nur wenige Monate nach dem Tod von Mozarts Witwe Constanze, im Beisein der beiden Söhne Mozarts feierlich eingeweiht und ist heute ein beliebtes Fotomotiv vieler Salzburg-Besucher. Über den Residenzplatz mit seinem barocken Brunnen gelangen wir durch die Dombögen zum Hauptportal des Salzburger Doms. Dieser im Jahr 1628 eingeweihte, eindrucksvolle Monumentalbau zählt zu den ersten frühbarocken Kirchenbauten nördlich der Alpen und wurde vom italienischen Baumeister Santino Solari erschaffen. Zu den Kostbarkeiten zählen vor allem das Taufbecken (1311), in dem auch W.A.Mozart getauft wurde, die prächtigen Domtore und eine wundervolle Hauptorgel. Die Sonntagsmessen im Dom werden häufig von Mozartischen Klängen begleitet. Salzburgs Genius loci hat in seiner Eigenschaft als Hoforganist und Konzertmeister ein umfangreiches kirchenmusikalisches Werk komponiert, das hier zur Uraufführung gelangte. Kaum an anderen Orten verschmelzen Ort und Werk in dieser Authentizität. Nach der Besichtigung des Doms ist das im Mai 2014 eröffnete „DOMQUARTIER“ mit seinen verschiedenen Ausstellungen immer einen Besuch wert. Dieser Rundgang durch zwei Sakralbauten, durch die Residenz der Fürsterzbischöfe und die Blicke auf die Stadt sind einzigartig. Eine bauliche Kostbarkeit darin ist die "Lange Galerie bey Hof". Dieser im 16. Jahrhundert errichtete lange Korridor diente als Gemäldegalerie des Erzbischofs und war für die damalige Zeit eine Besonderheit. Denn durch seine nach Norden ausgerichteten Fenster erhielten die Bilder gleichmäßiges Licht ohne direkte Bestrahlung. Mit dem Besuch des „Domquartiers“ ist die Lange Galerie eingeschlossen, ebenso ein Teil des ältesten Klosters St. Peter und die Emporen der Franziskanerkirche. Vom Domplatz über den Kapitelplatz in Richtung historischem Friedhof St. Peter sollte man sich die Zeit nehmen, die alte Bäckerei am Fuße des Festungsbergs zu besuchen. Das alte Mühlrad wird nach wie vor vom Wasser aus dem Almkanal betrieben und die Mönche von Stift St.Peter sind nach wie vor als Bäcker tätig. Deren vorzügliche Brote sind rundum bekannt. Der daneben befindliche Friedhof ST. PETER  zählt zu den ältesten Friedhöfen der Welt und kann durch ein kleines Tor betreten werden, über dessen Eingang ein Gedicht des Salzburger Literaten Georg Trakl zu lesen ist. Berühmte Persönlichkeiten, Künstler und Gelehrte fanden in St. Peter ihre letzte Ruhestätte wie beispielsweise Dombaumeister Santino Solari, Nannerl Mozart - Schwester von W.A.Mozart - und der Komponist Michael Haydn. Vorbei an alten Grabinschriften befindet sich in der Mönchsbergwand der Eingang zu den Katakomben. Die steilen, in den Fels gearbeiteten Stufen, die wenigen aber besonderen Ausblicke auf die Stadt, die beiden sehenswerten Kapellen aus dem Gestein des Mönchsbergs geschlagen, sind beeindruckende Zeugnisse frühchristlichen Ursprungs. Beim Ausgang des Friedhofs in Richtung der dreischiffigen romanischen Basilika "St. Peter" erreichen wir den Hof von St. Peter mit seinem Kloster. Dieses um 700 n.Chr. gegründete Kloster hat bis heute ununterbrochen Bestand und zählt zu den ältesten Mönchsgemeinschaften auf deutschem Boden. Der Weg über den Hof von St. Peter führt weiter in die Franziskanergasse, vorbei an der Franziskanerkirche in die Siegmund-Haffner-Gasse. In dieser Gasse befinden sich eine Reihe von Galerien und eine gut sortierte Buchhandlung. Der kurze Stopp, das Blättern durch einige Neuerscheinungen gesellt sich mit der Freude auf das Lesen eines neu erstandenen Buchs oder eines schönen Fotobandes über Salzburg. Mittagszeit Neben der Buchhandlung gehen wir durch den Ritzerbogen zum Universitätsplatz (auch Grünmarkt genannt), mit seiner herrlichen Kollegienkirche und der Rückseite von Mozarts Geburtshaus. Mit dem Bau der KOLLEGIENKIRCHE wurde der bedeutendste Barockbaumeister der damaligen Zeit beauftragt, Bernhard Fischer von Erlach. Die im Jahr 1707 eingeweihte Kollegienkirche zählt zur den Meisterwerken barocker Sakralbauten nördlich der Alpen. Versäumen Sie nicht den kostenfreien Besuch! Wie schon anno dazumal ist der Grünmarkt noch heute der tägliche „Nahversorger“ der Stadt. Für den kleinen Hunger bietet sich an, bei einem der Marktstände zu kaufen. Frisches Obst, verschiedene Würste, Käse oder einfach ein belegtes Brot, das breite Angebot ist für jeden Geschmack geeignet. Entlang des Kirchenlängsschiffs geht es durch die Wiener-Philharmoniker-Gasse in Richtung Festspielhäuser. In dieser Gasse befindet sich ein uns lieb gewordener kleiner Laden, der afrikanische Kunst in guter Qualität anbietet. Die Gasse mündet alsbald in den Max-Reinhardt- Platz mit den Festspielhäusern und der Großen Universitätsaula, die ebenfalls eine Originalspielstätte von W.A.Mozart war. Eine Aufführung dort zu sehen und hören, ist immer ein besonderes Erlebnis. Der Max-Reinhardt-Platz beherbergt aber auch ein Juwel zeitgenössischer Kunst, eine Arbeit des herausragenden deutschen Künstlers Anselm Kiefer. Das unscheinbare, eigentlich banale Häuschen, in dem sich Kiefers Werk befindet, steht leider völlig unpassend an diesem Platz, hingegen das Werk von Anselm Kiefer im Inneren ist absolut sehenswert. Der Platz wartet auch kulinarisch mit drei schönen Stationen auf. Einerseits das bodenständige Restaurant Triangel, weiters das auf italienische Genüsse und andere Kleinigkeiten ausgerichtete UniVersum und wenige Schritte weiter das zum Hotel „Blaue Gans“ gehörige gleichnamige Restaurant. Alle Genannten sind Treffpunkte von internationalen KünstlerInnen und Einheimischen und geradezu ideal für ein leichtes und gutes Mittagessen zu fairen Preisen. Wir schlagen das UniVersum vor, mit dem vielseitig interessierten Hausherrn Rupert Meikl, der auch ein brillanter Gastgeber ist und wünschen guten Appetit! Nachmittag Gut gestärkt sind es jetzt nur wenige Gehminuten, vorbei an der "Pferdeschwemme" in Richtung Gstättengasse zum Lift, der zum MUSEUM DER MODERNE auf den Mönchsberg führt. Der zumindest 1-stündige Museumsbesuch kann mit einem guten Kaffee im dort befindlichen Restaurant M32 seinen Ausklang finden. Bei Schönwetter ist die große Terrasse mit Blick auf die gesamte Salzburger Altstadt ohnehin ein MUSS. Der Fußweg nach Hause in das BerglandHotel beträgt rund 15 bis 20 Gehminuten und führt vorbei am "Haus der Natur" entlang der Salzach über den Makartsteg. Vom Makartplatz ein Blick nach links und es eröffnet sich der Barockgarten von SCHLOSS MIRABELL. Je nach Jahreszeit bepflanzt, wunderschön betreut und gepflegt von den Stadtgärtnern, ist dieser Garten auch Refugium von SalzburgerInnen, die die erste Frühlingswärme oder den Spätherbst auf den Bänken entlang der Schlossmauer genießen. Diese Mauer ist gleichzeitig auch die „Außenhaut“ der weltweit anerkannten Musikuniversität Mozarteum mit ihren dazu gehörenden Veranstaltungssälen. Am Makartplatz und der hinführenden Schwarzstrasse befinden sich mehrere Spielstätten wie das Landestheater, dessen Gebäude unmittelbar an die Kammerspiele, das Marionettentheater und das Haus der Stiftung Mozarteum samt Konzertsaal anschließen. Gegenüber vom Landestheater am Makartplatz sind noch MOZARTS WOHNHAUS und am Platzende die Dreifaltigkeitskirche zu sehen, beide bieten sich für einen Kurzbesuch an. Rechts der Dreifaltigkeitskirche führt die Gasse wieder zur Linzergasse, die am frühen Morgen auch Beginn des Rundgangs auf den Kapuzinerberg war. Vorbei an den vielen kleinen Verkaufsläden ist ein Abstecher in den ST. SEBASTIAN-FRIEDHOF anzuraten. Mozarts Vater Leopold und Mozarts Witwe Constanze fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Auch ist das Mausoleum von Salzburgs berühmtem Erzbischof Wolf Dietrich zu sehen oder das Grabmal des Arztes, Alchemisten und Philosophen Theophrastus Bombastus von Hoheim, genannt Paracelsus. Er starb 1541 in Salzburg und sein Wissen und Wirken zählen noch heute zu den Grundlagen medizinischer Erkenntnisse.In 10 Gehminuten ist nun das Hotel erreicht um Energie für den Abend zu tanken. Abend Kulinarische wie kulturelle Angebote und Genüsse können sich über Wochen und Monate qualitativ ändern. Unsere Empfehlungen sind daher tag-aktuell und richten sich nach den Interessenslagen unserer Gäste unter Berücksichtigung eines guten Preis- Leistungsverhältnisses. Eine kleine "Hotelzeitung" , die wir jede Woche neu und aktuell zusammenstellen, beinhaltet Tipps, besondere Empfehlungen, seien diese im kulinarischen Sinne oder Veranstaltungen betreffend. Für die Kulinarik ist das Viertel rund um das Hotel ohnehin die ideale Adresse, sei ganz nebenbei erwähnt. Wir wünschen Ihnen einen eindrucksvollen Salzburg-Tag. Gerne stehen wir für Fragen und aktuelle Informationen zur Verfügung, denn Salzburg bietet immer wieder Neues, Aufregendes und Entdeckenswertes.
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BERGLANDHOTEL  - Rupertgasse 15   A-5020 Salzburg/Austria   reservations: +43 662 872318   fax: +43 662 8723188   office@berglandhotel.at
Je nach Jahreszeit ist ein Tag in Salzburg immer abwechslungsreich, abgestimmt auf das jeweilige Interesse und das aktuelle Kulturprogramm. Begleiten Sie mich auf eine Entdeckungsreise durch die Salzburger Altstadt - ca. 4 km / Dauer: 09:00 - 18:00 h - ohne Stress! Vormittag Die Entdeckungsreise beginnt vom BerglandHotel. In 5 bis 10 Gehminuten sind wir bereits am Beginn der Fußgängerzone und damit der Historischen Altstadt. Die LINZERGASSE, die sich an den Berg schmiegt, ist eine der kulinarischen Meilen von Salzburgs Innenstadt. Fast jedes Haus bietet ein kleines Restaurant, ebenso die Seitengassen. In diesem Teil der Altstadt sind noch viele Einheimische zu treffen, die hier wohnen und arbeiten – Architektur/Designbüros/Musikuniveristät/unser Bürgermeister und die vielen Beamten nutzen die rundum befindliche Gastronomie – und das Preis/Leistungsverhältnis ist noch in Ordnung. In der Mitte der Linzergasse links geht es auf die Aussichtsterrasse des Kapuzinerbergs, der sogenannten HETTWER-BASTEI. Der Rundblick auf die Dachlandschaft der historischen Altstadt ist hier besonders reizvoll. Sich hinstellen, schauen, die Kulisse der Stadt spüren, die sich in Vogelperspektive unterhalb ausbreitet. Der kurzweilige Abstieg von dieser Aussichtsterrasse über die Imbergstiege führt vorbei an der verborgen liegenden Kirche "St.Johann am Imberg“, die zu den Kleinoden der Stadt zählt und nur fußläufig erreichbar ist. Die Imbergstiege mündet in die Steingasse, dem "leiseren Teil" der Stadt. Wir biegen nach links in die STEINGASSE. Jeder der vom Süden in die Stadt kam, musste im Mittelalter durch diese Gasse. Heute ist sie ein angesagter, abendlicher Treffpunkt abseits vom Verkehrslärm, mit kleinen Bars, einem Antiquariat und dem „Filmkulturzentrum“ am Eingang der Gasse. Ein kurzes Stück entlang der Steingasse biegt man bei erster Gelegenheit nach rechts in einen kleinen Seitenweg, - hinunter zum Stadtfluss - die Salzach - und dem dort befindlichen MOZARTSTEG der die beiden Altstadtseiten miteinander verbindet. Über den Mozartsteg gehen wir links wenige Schritte entlang der Salzach, überqueren den meist stark befahrenen Rudolfskai um durch die Sebastian-Stief-Gasse zum PAPAGENOPLATZ zu gelangen. Nahezu in jedem Eckhaus des Platzes sind kleine Kostbarkeiten zu entdecken. Ein Blumenladen mit den kreativsten Kompositionen, mehrere kleinere Lokale, die teilweise von Künstlern geführt werden und dabei gleichzeitig als deren Ateliers dienen, ein Laden mit Möbeln und Accessoires aus Asien, mit einem Sammelsurium von vertrauten und unbekannten Gerüchen und Klängen, dessen Interieur sich unerwartet weit bis in den hinteren Teil des Gebäudes erstreckt. Entgegen der üblichen Gehrichtung zum Mozartplatz hin machen wir vom Platz aus einen kurze Schwenk nach links, streifen vorbei an einer auf afrikanische Skulpturen spezialisierten Galerie bis wir sogleich in der Chiemseegasse ankommen. Diese wenigen Schritte lohnen sich.!!! Linker Hand erstreckt sich ein herrliches Palais mit prachtvollem Innenhof. Ehemals von den Herren von Chiemsee als herrschaftliche Wohnresidenz erbaut, ist es heute Sitz der Salzburger Landesregierung und beherbergt den Salzburger Landtag. Die CHIEMSEEGASSE zählt wohl zu den kleinsten Gassen Salzburgs, aber nahezu in jedem Haus befindet sich ein kleines Lokal. Jedes davon kann auf ein treues Stammpublikum zählen. Bietet das eine vorzügliche Weine aus dem Süden Europas, so wartet das andere „220 Grad“ mit ausgezeichnetem, selbstgerösteten Kaffee auf und gleich daneben ist ein hervorragender „Vietanmese/AOZAI“ mit immer frischen Köstlichkeiten (absolut lohnenswert!). Am Strasseneck befinden wir uns bereits in der Kaigasse und GANZ NAHE unserm nächsten Ziel, dem SALZBURGER DOM - einen Steinwurf entfernt über den Mozart-Platz zu erreichen. In dessen Mitte steht das von Ludwig Schwanthaler entworfene MOZART-DENKMAL. Es wurde 1842, nur wenige Monate nach dem Tod von Mozarts Witwe Constanze, im Beisein der beiden Söhne Mozarts feierlich eingeweiht und ist heute ein beliebtes Fotomotiv vieler Salzburg-Besucher. Über den Residenzplatz mit seinem barocken Brunnen gelangen wir durch die Dombögen zum Hauptportal des Salzburger Doms. Dieser im Jahr 1628 eingeweihte, eindrucksvolle Monumentalbau zählt zu den ersten frühbarocken Kirchenbauten nördlich der Alpen und wurde vom italienischen Baumeister Santino Solari erschaffen. Zu den Kostbarkeiten zählen vor allem das Taufbecken (1311), in dem auch W.A.Mozart getauft wurde, die prächtigen Domtore und eine wundervolle Hauptorgel. Die Sonntagsmessen im Dom werden häufig von Mozartischen Klängen begleitet. Salzburgs Genius loci hat in seiner Eigenschaft als Hoforganist und Konzertmeister ein umfangreiches kirchenmusikalisches Werk komponiert, das hier zur Uraufführung gelangte. Kaum an anderen Orten verschmelzen Ort und Werk in dieser Authentizität. Nach der Besichtigung des Doms ist das im Mai 2014 eröffnete „DOMQUARTIER“ mit seinen verschiedenen Ausstellungen immer einen Besuch wert. Dieser Rundgang durch zwei Sakralbauten, durch die Residenz der Fürsterzbischöfe und die Blicke auf die Stadt sind einzigartig. Eine bauliche Kostbarkeit darin ist die "Lange Galerie bey Hof". Dieser im 16. Jahrhundert errichtete lange Korridor diente als Gemäldegalerie des Erzbischofs und war für die damalige Zeit eine Besonderheit. Denn durch seine nach Norden ausgerichteten Fenster erhielten die Bilder gleichmäßiges Licht ohne direkte Bestrahlung. Mit dem Besuch des „Domquartiers“ ist die Lange Galerie eingeschlossen, ebenso ein Teil des ältesten Klosters St. Peter und die Emporen der Franziskanerkirche. Vom Domplatz über den Kapitelplatz in Richtung historischem Friedhof St. Peter sollte man sich die Zeit nehmen, die alte Bäckerei am Fuße des Festungsbergs zu besuchen. Das alte Mühlrad wird nach wie vor vom Wasser aus dem Almkanal betrieben und die Mönche von Stift St.Peter sind nach wie vor als Bäcker tätig. Deren vorzügliche Brote sind rundum bekannt. Der daneben befindliche Friedhof ST. PETER  zählt zu den ältesten Friedhöfen der Welt und kann durch ein kleines Tor betreten werden, über dessen Eingang ein Gedicht des Salzburger Literaten Georg Trakl zu lesen ist. Berühmte Persönlichkeiten, Künstler und Gelehrte fanden in St. Peter ihre letzte Ruhestätte wie beispielsweise Dombaumeister Santino Solari, Nannerl Mozart - Schwester von W.A.Mozart - und der Komponist Michael Haydn. Vorbei an alten Grabinschriften befindet sich in der Mönchsbergwand der Eingang zu den Katakomben. Die steilen, in den Fels gearbeiteten Stufen, die wenigen aber besonderen Ausblicke auf die Stadt, die beiden sehenswerten Kapellen aus dem Gestein des Mönchsbergs geschlagen, sind beeindruckende Zeugnisse frühchristlichen Ursprungs. Beim Ausgang des Friedhofs in Richtung der dreischiffigen romanischen Basilika "St. Peter" erreichen wir den Hof von St. Peter mit seinem Kloster. Dieses um 700 n.Chr. gegründete Kloster hat bis heute ununterbrochen Bestand und zählt zu den ältesten Mönchsgemeinschaften auf deutschem Boden. Der Weg über den Hof von St. Peter führt weiter in die Franziskanergasse, vorbei an der Franziskanerkirche in die Siegmund-Haffner-Gasse. In dieser Gasse befinden sich eine Reihe von Galerien und eine gut sortierte Buchhandlung. Der kurze Stopp, das Blättern durch einige Neuerscheinungen gesellt sich mit der Freude auf das Lesen eines neu erstandenen Buchs oder eines schönen Fotobandes über Salzburg. Mittagszeit Neben der Buchhandlung gehen wir durch den Ritzerbogen zum Universitätsplatz (auch Grünmarkt genannt), mit seiner herrlichen Kollegienkirche und der Rückseite von Mozarts Geburtshaus. Mit dem Bau der KOLLEGIENKIRCHE wurde der bedeutendste Barockbaumeister der damaligen Zeit beauftragt, Bernhard Fischer von Erlach. Die im Jahr 1707 eingeweihte Kollegienkirche zählt zur den Meisterwerken barocker Sakralbauten nördlich der Alpen. Versäumen Sie nicht den kostenfreien Besuch! Wie schon anno dazumal ist der Grünmarkt noch heute der tägliche „Nahversorger“ der Stadt. Für den kleinen Hunger bietet sich an, bei einem der Marktstände zu kaufen. Frisches Obst, verschiedene Würste, Käse oder einfach ein belegtes Brot, das breite Angebot ist für jeden Geschmack geeignet. Entlang des Kirchenlängsschiffs geht es durch die Wiener-Philharmoniker-Gasse in Richtung Festspielhäuser. In dieser Gasse befindet sich ein uns lieb gewordener kleiner Laden, der afrikanische Kunst in guter Qualität anbietet. Die Gasse mündet alsbald in den Max-Reinhardt- Platz mit den Festspielhäusern und der Großen Universitätsaula, die ebenfalls eine Originalspielstätte von W.A.Mozart war. Eine Aufführung dort zu sehen und hören, ist immer ein besonderes Erlebnis. Der Max-Reinhardt-Platz beherbergt aber auch ein Juwel zeitgenössischer Kunst, eine Arbeit des herausragenden deutschen Künstlers Anselm Kiefer. Das unscheinbare, eigentlich banale Häuschen, in dem sich Kiefers Werk befindet, steht leider völlig unpassend an diesem Platz, hingegen das Werk von Anselm Kiefer im Inneren ist absolut sehenswert. Der Platz wartet auch kulinarisch mit drei schönen Stationen auf. Einerseits das bodenständige Restaurant Triangel, weiters das auf italienische Genüsse und andere Kleinigkeiten ausgerichtete UniVersum und wenige Schritte weiter das zum Hotel „Blaue Gans“ gehörige gleichnamige Restaurant. Alle Genannten sind Treffpunkte von internationalen KünstlerInnen und Einheimischen und geradezu ideal für ein leichtes und gutes Mittagessen zu fairen Preisen. Wir schlagen das UniVersum vor, mit dem vielseitig interessierten Hausherrn Rupert Meikl, der auch ein brillanter Gastgeber ist und wünschen guten Appetit! Nachmittag Gut gestärkt sind es jetzt nur wenige Gehminuten, vorbei an der "Pferdeschwemme" in Richtung Gstättengasse zum Lift, der zum MUSEUM DER MODERNE auf den Mönchsberg führt. Der zumindest 1-stündige Museumsbesuch kann mit einem guten Kaffee im dort befindlichen Restaurant M32 seinen Ausklang finden. Bei Schönwetter ist die große Terrasse mit Blick auf die gesamte Salzburger Altstadt ohnehin ein MUSS. Der Fußweg nach Hause in das BerglandHotel beträgt rund 15 bis 20 Gehminuten und führt vorbei am "Haus der Natur" entlang der Salzach über den Makartsteg. Vom Makartplatz ein Blick nach links und es eröffnet sich der Barockgarten von SCHLOSS MIRABELL. Je nach Jahreszeit bepflanzt, wunderschön betreut und gepflegt von den Stadtgärtnern, ist dieser Garten auch Refugium von SalzburgerInnen, die die erste Frühlingswärme oder den Spätherbst auf den Bänken entlang der Schlossmauer genießen. Diese Mauer ist gleichzeitig auch die „Außenhaut“ der weltweit anerkannten Musikuniversität Mozarteum mit ihren dazu gehörenden Veranstaltungssälen. Am Makartplatz und der hinführenden Schwarzstrasse befinden sich mehrere Spielstätten wie das Landestheater, dessen Gebäude unmittelbar an die Kammerspiele, das Marionettentheater und das Haus der Stiftung Mozarteum samt Konzertsaal anschließen. Gegenüber vom Landestheater am Makartplatz sind noch MOZARTS WOHNHAUS und am Platzende die Dreifaltigkeitskirche zu sehen, beide bieten sich für einen Kurzbesuch an. Rechts der Dreifaltigkeitskirche führt die Gasse wieder zur Linzergasse, die am frühen Morgen auch Beginn des Rundgangs auf den Kapuzinerberg war. Vorbei an den vielen kleinen Verkaufsläden ist ein Abstecher in den ST. SEBASTIAN-FRIEDHOF anzuraten. Mozarts Vater Leopold und Mozarts Witwe Constanze fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Auch ist das Mausoleum von Salzburgs berühmtem Erzbischof Wolf Dietrich zu sehen oder das Grabmal des Arztes, Alchemisten und Philosophen Theophrastus Bombastus von Hoheim, genannt Paracelsus. Er starb 1541 in Salzburg und sein Wissen und Wirken zählen noch heute zu den Grundlagen medizinischer Erkenntnisse.In 10 Gehminuten ist nun das Hotel erreicht um Energie für den Abend zu tanken. Abend Kulinarische wie kulturelle Angebote und Genüsse können sich über Wochen und Monate qualitativ ändern. Unsere Empfehlungen sind daher tag-aktuell und richten sich nach den Interessenslagen unserer Gäste unter Berücksichtigung eines guten Preis- Leistungsverhältnisses. Eine kleine "Hotelzeitung" , die wir jede Woche neu und aktuell zusammenstellen, beinhaltet Tipps, besondere Empfehlungen, seien diese im kulinarischen Sinne oder Veranstaltungen betreffend. Für die Kulinarik ist das Viertel rund um das Hotel ohnehin die ideale Adresse, sei ganz nebenbei erwähnt. Wir wünschen Ihnen einen eindrucksvollen Salzburg-Tag. Gerne stehen wir für Fragen und aktuelle Informationen zur Verfügung, denn Salzburg bietet immer wieder Neues, Aufregendes und Entdeckenswertes.